Mini Banoffee Pie’s

Nach dem Desaster mit meinem ersten Banoffee Pie Versuch, habe ich es in der Zwischenzeit noch einmal gewagt. Und dieses Mal ist es gar nicht mal so schlecht gelungen. Es wurde ratzputz alles aufgegessen. Bis auf den letzten Krümel. Schön!

IMG_6573

Das erste Mal habe ich Banoffee in England probiert. Bereits ein paar Tage nach unsere Ankunft. Zu diesem Zeitpunkt fand ich Süsses noch nicht sehr anziehend. Ich hätte jederzeit ein Stück Kuchen gegen einen Sack Chips getauscht. Aber dann kam der Banoffee. Ich habe seither versucht eine ähnliche Süssigkeit in der germanischen Küche zu finden. Aber leider ohne Erfolgt. Fällt euch eine ähnliche Geschmacksbombe ein? Lasst es mich wissen.

IMG_6576

Den Banoffe Pie selber herzustellen ist eingentlich ganz einfach. Man muss nur die Krümelmasse zusammenfügen und den Caramel zubereiten. Wenn wenig Zeit vorhanden ist, kann der Caramel auch in Konservendosen gekauft werden. Die sind überall im Fachhandel erhältlich.

Mini Banoffee Pie's

  • Portionen: 2
  • Zeit: 45mins
  • Schwierigkeit: easy
  • Drucken

Zutaten für den Caramel:
25g Butter
25g feiner Zucker
100g Kondensmilch

Zutaten für den Banoffee Pie:
55g Haferkekse
30g flüssige Butter
1.5 reife Bananen
150ml Doppelrahm

Anleitung für den Caramel:
1. Die Butter und den Zucker bei kleiner Hitze schmelzen.
2. Die Kondensmilch hinzufügen und langsam erhitzen. Regelmässig rühren.
3. Sobald die Masse sich verdickt und nach Caramel riecht vom Herd nehmen und ein wenig auskühlen lassen.

Anleitung für den Banoffee Pie:
1. Die Haferkekse zermahlen und mit der flüssigen in eine Schüssel geben und gut umrühren.
2. Die Masse in die gewünschten Förmchen geben. Gut und gleichmässig andrücken.
3. Die Banane in Scheiben schneiden und auf dem Keksboden verteilen.
4. Den Caramel auf den Bananen verteilen.
5. Anschliessend nochmals Bananen auf dem Caramel verteilen.
6. Ca. 20 Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen.
7. Den Doppelrahm zu Sahne schlagen und auf den Pie’s verteilen.

IMG_6577

Wie ihr seht, sind meine kleinen Küchlein noch in der Form. Leider ist es mir nicht gelungen, diese ohne Bruch aus der Form zu befreien. Daher seid gemahnt, die Masse sehr gut anzudrücken, damit sie auch schön fest wird. Ich habe mir hier leider zu wenig Mühe gegeben.

Das nächste Mal klappt es dann bestimmt!

Omeletten an einem Pilzragout

Steve und ich waren am letzten Wochenende am NIFFF. Für alle die das NIFFF nicht kennen, es handelt sich hier um das „Nêuchatel International Fantastic Film Festival“. Wie jedes Jahr, war es auch in diesem vollgepackt mit tollen Filmen und netten Leuten. Was ich am meisten schätze ist, dass die Filme nur selten „mainstream“ sind. Die kann ich nämlich auch zu Hause schauen.

IMG_6602

Jedenfalls planten wir 3 – 4 Filme pro Tag, mit jeweils nur wenig Pausen. Also musste ein anständiges Frühstück her. Wir sind beide normalerweise viel zu faul zum Frühstücken und gehen an einem freien Tag einfach mehrmals an den Kühlschrank (schlimm, ich weiss).

Aber da ich schon seit längerem ein Verlangen nach Omeletten hatte, waren diese für das NIFFF einfach nur perfekt. Die perfekte Gelegenheit wieder einmal herzhaft zu frühstücken.

IMG_6605 IMG_6600

Omeletten mit einem Pilzragout

  • Portionen: 6-8
  • Zeit: 45mins
  • Schwierigkeit: easy
  • Drucken

Zutaten Omletten:
1 dl Milch
1 dl Wasser
2 Eier
100g Mehl
1/2 Teelöffel Salz

Zutaten Pilzragout:
1,5 dl Halbrahm
1,5 dl Gemüsebrühe
250g Pilze
etwas Petersilie
Salz, Pfeffer und Gewürze nach belieben

Für die Omeletten:
1. Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben.
2. Wasser, Milch und Eier verquirlen.
3. Mehl mit der Flüssigkeit von der Mitte aus anrühren.
4. Bei Raumtemperatur ca. 30 Minuten ruhen lassen.
5. Teig mit Schöpfkelle in die heisse Pfanne geben. Jeweils nur soviel, dass die Pfanne gleichmässig knapp mit Teig bedeck ist.
6. Omeletten beidseitig goldbraun braten.

Für das Pilzragout:
1. Die geschnittenen Pilze in einer Bratpfanne anbraten.
2. Würzen und den Rahm sowie die Gemüsebrühe dazugeben.
3. Aufkochen lassen.
4. Bei mittlerer Temperatur einige Minuten köcheln lassen.
5. Etwas Mehl zur Verdickung der Sauce beigeben und verrühren.
6. Sobald die Sauce die richtige Konsistenz hat beiseite stellen und mit den Omeletten servieren.

IMG_6599

Auf den Bildern sieht es nicht so arg nach Sauce aus, bei meinem Pilzragout, aber das täuscht ein wenig. Für unsere 8 Omeletten war dies genau die richtige Menge, nicht zuviel aber auch nicht zu wenig. Natürlich waren wir viel zu früh wieder hungrig, ich hätte wohl besser die doppelte Menge gemacht. Das hat uns aber nich daran gehindert, unser Filmwochende in vollen Zügen zu geniessen.

IMG_6606

Shortbread

British Weeks 28_05

Ich muss sagen, diese britischen Themenwochen sind gar nicht mal so einfach. Seit ich damit angefangen habe, begleitet mich ein riesen Verlangen nach Schokolade. Leider gibt es kein traditionelle britisches Gericht mit Schokolade (das ich gefunden habe). Daher dachte ich mir, dass ich halt einfach ein britisches Gericht mit Schokolade überziehe. So geht das natürlich auch. 🙂

IMG_6483

Das Shortbread ist traditionell Schottisch. Da diese erst diesen Herbst über eine Abnabelung von Grossbritannien bestimmen, ist dieses Rezept nach wie vor noch Teil der „British Weeks“. Jawohl.

Ich hab mich ein bisschen informiert. Die Erfindung des Shortbread ist auf die Königin der Schotten, Mary, zurückzuführen und die lebte im 16. Jahrhundert, obwohl eine andere Version (vom Shortbread, nicht von der Mary) bereits im 12. Jahrhundert im Umlauf war. Wir haben es hier also mit etwas ganz altem und historischen zu tun.

140703 Shortbread

Shortbread in Schokolade gebadet

  • Portionen: 5-6
  • Zeit: 1h 15mins
  • Schwierigkeit: easy
  • Drucken

Zutaten
31g Butter
14g feiner Zucker
45g Mehl
1/2 Teelöffel Honig
eine Reihe Schokolade, geschmolzen

Zubereitung
1. Den Zucker, Honig und die Butter miteinander verreiben.
2. Das Mehl dazusieben und eine einen glatten Teig verarbeiten.
3. Den Teig ca. 0.7 – 1cm dick ausrollen.
4. Mit dem Messer Streifen von ca. 1cm dicke ausschneiden und auf ein Backblech legen.
5. Die Streifen mit Zucker bestreuen und 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Im 190 Grad vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen. Bis die Shortbreads goldgelb sind. Auskühlen lassen und mit der geschmolzenen Schokolade verzieren.

IMG_6487

Ich finde der Honig gibt dem Shortbread eine etwas feinere Süsse als nur Zucker. Klar, süss ist das Shortbread sowieso und für viele ist es viel zu süss. Aber hey, man gönnt sich ja sonst nichts. 😉

IMG_64872

Ich bin so langsam aber sicher so etwas wie ein Spezialist, wenn es um kleine Portionen geht. Mein Freund wirft mir schon vor ihn zu mästen und das kann ich doch nicht auf mir sitzen lassen. Oder? Obwohl es wahrscheinlich sogar stimmt. Als ich ihn gestern gefragt habe, ob er Lust auf Shortbread habe, kam dann diese Aussage und ich dachte mir, „backen will ich ja trotzdem, dann halt einfach weniger“. So habe ich kurzerhand ein Rezept durch 4 geteilt ein paar weitere Zutaten reingetan und voilà!

Hühnchen Pilz Pie

British Weeks 28_05

Was passt nicht besser zu den „Britischen Wochen“ als ein schön saftiger Pie? Immer nur süss, ist ja auch langweilig, daher kommt bei mir heute mal was währschaftlich salziges auf den Tisch. Und zwar eben ein Hühnchen Pilz Pie. Den habe ich in den letzten Wochen oft auf dem Pub-Menu gesehen, aber mir nicht diesen sondern den Rinds-Ale Pie gegönnt. Der war auch ganz lecker. Ich bin mit der englischen Küche zwar was essen anbelangt vertraut, aber nicht mit dem Kochen. Daher war dieser Pie auch mein erster Versuch.

IMG_6427 IMG_6420

Da die englische Küche eher währschaft als unbedingt Vitaminreich ist, habe ich noch einen kleinen Salat dazugezaubert. Natürlich auch hier wieder mit ein paar leckeren, aber auch währschaften Zutaten.

IMG_6442

Hühnchen Pilz Pie

  • Portionen: 4
  • Zeit: 1h 15mins
  • Schwierigkeit: easy
  • Drucken

Zutaten für den Pie:
etwas Öl oder Butter zum anbraten
ca. 400g Hühnchen
8 grosse oder 16 kleine Speckstreifen
1 Zwiebel
250g Pilze
etwas frischen Thymian
2 Esslöffel Mehl
400ml Hühnchenbouillon
200ml Milch
500g Blätterteig
1 verquirltes Ei

Zutaten für den Salat:
200g Feldsalat
1 Ei
3 kleine Speckstreifen

Für die Salatsauce:
1 Esslöffel Weinessig
2 Esslöffel Olivenöl (extra Vergine)
etwas getrocknete Kräuter
1 Esslöffel Mayonnaise
etwas Aromat (falls vorhanden)

1. Öl in einer Pfanne heiss warden lassen.
2. Das Hühnchen nach belieben würzen und im heissen Öl ca. 5 – 8 Minuten anbraten.
3. Das angebratete Hühnchen zur Seite legen.
4. Speck in der gleichen Pfanne anbraten und anschliessend die gehackte Zwiebel, Pilze und Thymian zugeben und ca. 3 Minuten weiterbraten.
5. Das Mehl über die Zutaten geben und langsam die Hühnerbouillon dazurühren. Anschliessend die Milch dazugeben und immer schön weiterrühren.
6. Das Hühnchen wieder zugeben, alles zum Kochen bringen und anschliessend ca. 30 Minuten köcheln lassen.
7. Den Blätterteig ca. 0.5cm dick ausrollen und eine Schale von ca. 20x30cm damit auslegen.
8. Die etwas abgekühlte Mischung in die Schale füllen.
9. Den übrigen Teig zurechtschneiden und die Schale damit zudecken. Dabei die Enden gut mit den Fingern zudrücken.
10. Den Deckel mit dem verquirlten Ei bestreichen.

Bei 220° (Umluft) ca. 30 Minuten backen. In der Zwischenzeit Salatsauce mit dem Feldsalat und dem gehackten Ei sowie geschnittenen Speck vorbereiten.

IMG_6440

Das Rezept für den Pie stammt von bbcgoodfood. Eine Seite die ich oft brauche um Ideen zu holen und immer gute Rezepte liefert. Sollte euch mal das Bedürfniss überkommen English zu backen oder zu kochen, liefert die Seite eine riesen Auswahl.

IMG_6437 IMG_6449

IMG_6447 IMG_6446

Ich finde die Kombination Pie/Salat besonders gelungen. Durch das Ei im Salat bekommt dieser eine samtweiche Textur was sich gut mit der Sauce des Pie’s verträgt. Ausserdem können ein paar Vitamine nie schaden. Gerade jetzt im Sommer wo es draussen so warm wird, ist man froh, nicht nur einen heissen Pie zu verdrücken.

IMG_6455

Gugelhopf mit Apfel und Rosinen

Das Wetter ist wiedermal auf einer Achterbahnfahrt. Mal schön, mal windig, mal eisig und dann ein bisschen Regen. Aber letzten Mittwoch war es nicht zu heiss und nicht zu kalt, perfekt für ein Grillfest mit Freunden. Diese sind nämlich zur Zeit für Ferien von England angreist und geniessen die trotzdem etwas wärmere Luft hier. Da dachte ich mir, was gibt es denn besseres als ein schöner Gugelhopf zum Nachtisch? Nicht viel.

Diesmal habe ich mich an eine Kreation mit Hefe gewagt. Eigentlich mag ich Hefe nur in Brot oder Salzgebäck. Bei Kuchen finde ich dann immer, dass es zu fest nach Hefe riecht und das mag ich eigentlich überhaupt nicht. Bei desem Rezept war ich jedoch erstaunt wie die in Orangensaft eingelegten Rosinen und die Apfelwürfel den Hefegeschmack gedämpft haben. War definitiv einen Versuch wert.

IMG_6104

Gugelhopf mit Apfel und Rosinen

  • Portionen: 12-16
  • Zeit: 3h 45mins
  • Schwierigkeit: easy
  • Drucken

Zutaten Hefeteig
125g Rosinen
3 EL Orangensaft
500g Mehl
3/4 TL Salz
125g Zucker
100g Butter, flüssig und abgekühlt
30g Hefe, zerbröckelt
3dl Milch
2 Eier verquirlt
2 Äpfel (ca. 300g geschält und gerüstet)

Zutaten Glasur
200g Puderzucker
3-4 EL Zitronensaft

1. Rosinen mit Orangensaft bedecken und ein paar Stunden oder über Nacht ziehen lassen.
2. Mehl, Salz und Zucker mischen.
3. Eine Mulde bilden und erst die Butter dann die Milch und darin aufgelöste Hefe und Eiern dazugeben.
4. Zu einem Teig mischen.
5. Zugedeckt mit einem feuchten Tuch aufs Doppelte aufgehen lassen.
6. Rosinen und Äpfel unter den Teig mischen.
7. In die Form geben und nochmals aufgehen lassen.

In der unteren Hälfte des auf 180° vorgeheizten Backhofens ca. 40 – 45 Minuten backen.

Kurz auskühlen lassen und die Glasur (Puderzucker mit Zitronensaft vermischt) über den Gugelhopf verteilen.

IMG_6105 IMG_6078

Dank der Hefe ist der Kuchen auch superschön aufgegangen und hat die Unterseite schön braun werden lassen. Da ich immer nur ganz kleine Portionen Nachtisch zubereite, weil wir halt nur zu zweit sind zu Hause, ist ein grosser Kuche immer etwas ganz besonderes für mich. Man muss dann halt nicht das ganze Rezpet durch 5 rechnen um nicht zwei Wochen lang vom selben Kuchen essen zu müssen. Und überhaupt, wenn sich andere über meine Kuchen freuen, ist das immer eine Riesenfreude für mich.

IMG_6102

Chai Tea Latte

Kaum wurde der Sommer mit meinen Erdbeergugelhupf eingeläutet, ist die Sonne verschwunden und hat Gewitter und Regen Platz gemacht. Eigentlich ganz schade. Aber als ehemalige Einwohnerin von England finde ich das nicht ungewöhnlich und hier in der Schweiz (jedenfalls für meinen Geschmack) ist so ein Regentag oder sogar eine Regenwoche eine gelungene Abwechslung (Ergo meine persönliche Idealtemeratur: 23°).
Nun was gibt es denn besseres als sich bei diesem Wetter nach dem Arbeitstag zu Hause in der Küche zu werkeln und sich dann mit Buch und wärmendem Getränk ins Bett zu verkriechen? Ich denke das kann nur noch mit einem knisternden Feuer im Kamin übertroffen werden. Kamin kommt sofort auf meine Wunschliste!

IMG_6012 (2)

Beim wärmenden Getränk handelt es sich natürlich um den Chai Tea Latte. Meinem absoluten Lieblingstrank. Vor ein paar Jahren kannte ich diesen Tee nur von Starbucks. Obwohl ich schon damals süchtig danach war, war mir die Starbucksversion immer ein wenig zu süss. Als weltweite Kaffeekette können die den Tee halt auch nicht frisch zubereiten sondern benutzen einen vorfabrizierten Sirup oder so etwas ähnliches (ist immer etwas schwierig auszumachen, da ich so klein bin und kaum über die Theke sehen kann).

IMG_6007 (2)

Mit den Jahren wurde der Tee dann in der Schweiz so populär, dass er nun auch in anderen Cafés und Restaurants erhältlich ist. Als ich die Variationen nach und nach gestestet habe, ist mir erst aufgefallen, wie schwer es eigentlich ist, dieses Getränk richtig hinzubekommen. Das heisst nicht zu süss, nicht zu milchig, nicht zu würzig etc. Die meisten Cafés in der Schweiz kaufen eine Chai-Teemischung und geben dir dann einfach noch etwas Milch dazu. Ich finde aber, dass dies kein richtiger Chai Tea ist. Da fehlt doch der Zimtgeschmack, die schäumende Milch (obwohl ich die auch nicht hinkriege) und all die wunderbaren frischen Gewürze, die ich eine halbe Stunde einziehen lasse.

IMG_6018

Zum Glück hat mein Partner aber auf unserer letzten Reise durch Neuseeland ein tolles „Handgelenk mal Pi“ Rezept erhalten und es in den folgenden Monaten perfektioniert. Und nun gibt es in unserem Haus den (für mich) perfekten, selbstgemachten Chai Tea Latte ohne Sirup und nur mit soviel Zucker oder Honig wie ich mag. Schön!

Aber weil ich noch eine Amateurin bin, hat er mir heute bei der Zubereitung geholfen.

Chai Tea Latte

  • Portionen: 1 kleine Teekanne
  • Zeit: 40mins
  • Schwierigkeit: easy
  • Drucken

Zutaten
ca. 10 Nelken
1 Zimtstange
1 Stück Ingwer
3 Schwarzteebeutel
2 Tassen Wasser
2 Tassen Milch

Zucker oder Honig und Zimt nach belieben

1. Die zwei Tassen Wasser zum kochen bringen.
2. Nelken, Zimtstande und geschnittenen Ingwer beigeben und bei kleiner Temperatur ca. 15 Minuten köcheln lassen.
3. Die Teebeutel beigeben und weitere 10 Minuten köcheln.
4. Milch beigeben und das ganze nur noch warm oder heiss – je nach belieben – werden lassen.
5. Falls gewünscht, Zucker oder Honig in den noch heissen Tee geben und umrühren.

Mit Zimt verzieren und geniessen.

IMG_6027

Ich finde den Tee für einen kalten Regentag einfach umwerfend.

Zopfbrötchen mit einem Rosmarin, Oliven und Speckmix

Es gibt fast nichts schöneres als ein schönes Stück Zopf am Sonntagmorgen zum Frühstück. Mit ein bisschen Marmelade oder Käse oben auf. Lecker. Ich mag Zopf aber auch in sämtlichen anderen Variationen. Zum Beispiel eine salzige Version, welche gut als Aperitif aufgetischt werden kann oder einfach als Snack zwischendurch. Hier habe ich Rosmarin, Oliven und Speck in den Teig gemixt, welches perfekt zu einem mediteranen Salat passt.

IMG_5833   IMG_5836

IMG_5841   IMG_5845

Zopfbrötchen mit einem Rosmarin, Oliven und Speckmix

  • Portionen: 3 loafs
  • Zeit: 2h 30mins
  • Schwierigkeit: einfach
  • Drucken

Zutaten:

500g Mehl
1 KL Salz
1 KL Zucker
60g weiche Butter
15g Hefe
3dl Milch
50g Speck
50g Oliven
2 Zweige Rosmarin

1. Als erstes den Speck und die Oliven in kleine Stücke schneiden. Den Rosmarien vom stiehl lösen und hacken.
2. Mehl sieben und in eine Schüssel geben. Salz, Zucker und die weiche Butter in Flocken zugeben.
3. Nebenbei die Hefe in der Milch auflösen. Am besten geht es mit Milch, welche Zimmertemperatur hat.
4. Anschliessend Mehl mit der Flüssigkeit von der Mitte aus anrühren und zu einem Teig formen.
5. Die vorbereitetn Speck und Olivenwürfen sowie den Rosmarien zum Teig geben und weiter kneten, bis die Zutaten gut vermischt sind.
6. Teig dritteln und zu individuellen Brötchen formen.
7. Bei Zimmertemperatur und zugedeckt mit einem feuchten Tuch aufs doppelte aufgehen lassen.
8. Mit einem verquirteln Ei zweimal bestreichen und nochmals 10 Minuten ruhen lassen.
9. Backen: Im vorgeheizten Ofen, bei 200°, in der Ofenmitte bie ca. 20 Minuten backen.

IMG_5828

IMG_5827

IMG_5846

Nussschnecken

Bei kleinen Naschereien mag ich es altmodisch, aber nicht zu süss. Ich erinnere mich dann gerne an meine Kindheit zurück und die traditionellen Backwaren, welcher mein Vater gerne vernascht hat. Zum Beispiel, Nussrollen, Cremeschnitten, Linzertorte oder Birnenweggen. Das Liebste war mir immer die Nuss- oder Zimtschnecke. Lecker. Deswegen habe ich mich mal daran gemacht, selber solche zu kreieren. Und zwar Version Martina.

photo 4

Ein grosses Problem bei uns Backoholikern sind die sich türmenden Backwaren. Zwar mag ich Süsses, aber auch nicht als Hauptnahrungsmittel. Deswegen backe ich gerne mit kleinen Portionen. Für dieses Rezept habe ich einfach ganz kleine Mengen genommen, so dass es am Ende ca. 15 Zwergschnecken ergibt. Perfekt für den Nachmittagskaffee mit Freunden, aber auch ein paar Tage haltbar (bei dieser Menge jedoch normalerweise nicht nötig).

140517 Nussschnecken

Nussschnecken

  • Portionen: 15
  • Zeit: 2h
  • Schwierigkeit: einfach
  • Drucken

Füllung

50g gemahlene Haselnüsse
1.5 Esslöffel Zucker
1 TL Zimtpulver
1/2 Apfel
wenig (ca. 1/4) Bio-Zitrone
1.5 Esslöffel Milch

wenig Aprikosenkonfitüre

Teig
25 g Butter
150 g Mehl
1/2 Teelöffel Salz
1.5 Esslöffel Zucker
0.5 dl Milch
10 g Hefe
1/2 Ei

Glasur
2 Esslöffel Puderzucker
1/2 Esslöffel Wasser
1/2 Teeflöffel Zitronensaft

Für den Teig:
1. Butter bei kleiner Hitze schmelzen und abkühlen lassen.
2. Mehl Salz und Zucker in einer Schüssel mischen. In der Mitte eine Mulde bilden.
3. Ei, Butter und Milch verrühren und die Hefe darin auflösen, anschliessend in Mulde giessen und zu einem Teig formen.
4. Solange kneten bis der Teig glatt und geschmeidig ist. Für ein sehr gutes Ergebnis kneten bis der Teig Blasen wirft, wenn mit einem Messer geschnitten.
5. Den Teig zugedeckt (die besten Resultate werden mit einem feuchten Küchentuch erzielt) eine Stunde aufgehen lassen.
6. Den Teig ca. 3mm dick zu einem Rechteck auswallen.
7. Aprikosenkonfitüre dünn auf den Teig auftragen.
8. Ca. 1 cm Rand lassen, damit die Füllung beim Rollen nicht austritt.

Füllung:
1. Zimt, Nüsse und Zucker in einer Schüssel verrühren.
2. Den Apfel samt Schale an der Birchraffel dazureiben.
3. Die Zitronenschale fein dazureiben.
4. Der Saft ausgepresst mit der Milch dazugeben.

5. Die Füllung auf den vorbereiteten Teig auftragen und den Teig einrollen.
6. Ca. 2cm dicke Scheiben schneiden.

In der unteren Hälfte des kalten Ofens bei 220°, 20 Minuten backen. Wenn der Ofen bereits vorgeheizt ist, bei 180° und 15 Minuten backen.

Nach dem Backen:
Puderzucker, Wasser und Zitronensaft zu einer Glasur verrühren und auf die noch heissen Schnecken auftragen.


photo 4l photo 5_

Während die Schnecken im Ofen vor sich her brutzeln, mit dem resten des halben Ei’s ein kleines Rührei z.B. mit Toast und Lachs zubereiten und sich für die Arbeit belohnen.

photo 1

Die leckeren Zuckerbombem lassen sich ein paar Tage aufbewahren. Ich würde sogar sagen, dass sie am zweiten Tag noch viel besser schmecken.

photo 3_ photo 2_