Gugelhopf mit Apfel und Rosinen

Das Wetter ist wiedermal auf einer Achterbahnfahrt. Mal schön, mal windig, mal eisig und dann ein bisschen Regen. Aber letzten Mittwoch war es nicht zu heiss und nicht zu kalt, perfekt für ein Grillfest mit Freunden. Diese sind nämlich zur Zeit für Ferien von England angreist und geniessen die trotzdem etwas wärmere Luft hier. Da dachte ich mir, was gibt es denn besseres als ein schöner Gugelhopf zum Nachtisch? Nicht viel.

Diesmal habe ich mich an eine Kreation mit Hefe gewagt. Eigentlich mag ich Hefe nur in Brot oder Salzgebäck. Bei Kuchen finde ich dann immer, dass es zu fest nach Hefe riecht und das mag ich eigentlich überhaupt nicht. Bei desem Rezept war ich jedoch erstaunt wie die in Orangensaft eingelegten Rosinen und die Apfelwürfel den Hefegeschmack gedämpft haben. War definitiv einen Versuch wert.

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Gugelhopf mit Apfel und Rosinen

  • Portionen: 12-16
  • Zeit: 3h 45mins
  • Schwierigkeit: easy
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Zutaten Hefeteig
125g Rosinen
3 EL Orangensaft
500g Mehl
3/4 TL Salz
125g Zucker
100g Butter, flüssig und abgekühlt
30g Hefe, zerbröckelt
3dl Milch
2 Eier verquirlt
2 Äpfel (ca. 300g geschält und gerüstet)

Zutaten Glasur
200g Puderzucker
3-4 EL Zitronensaft

1. Rosinen mit Orangensaft bedecken und ein paar Stunden oder über Nacht ziehen lassen.
2. Mehl, Salz und Zucker mischen.
3. Eine Mulde bilden und erst die Butter dann die Milch und darin aufgelöste Hefe und Eiern dazugeben.
4. Zu einem Teig mischen.
5. Zugedeckt mit einem feuchten Tuch aufs Doppelte aufgehen lassen.
6. Rosinen und Äpfel unter den Teig mischen.
7. In die Form geben und nochmals aufgehen lassen.

In der unteren Hälfte des auf 180° vorgeheizten Backhofens ca. 40 – 45 Minuten backen.

Kurz auskühlen lassen und die Glasur (Puderzucker mit Zitronensaft vermischt) über den Gugelhopf verteilen.

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Dank der Hefe ist der Kuchen auch superschön aufgegangen und hat die Unterseite schön braun werden lassen. Da ich immer nur ganz kleine Portionen Nachtisch zubereite, weil wir halt nur zu zweit sind zu Hause, ist ein grosser Kuche immer etwas ganz besonderes für mich. Man muss dann halt nicht das ganze Rezpet durch 5 rechnen um nicht zwei Wochen lang vom selben Kuchen essen zu müssen. Und überhaupt, wenn sich andere über meine Kuchen freuen, ist das immer eine Riesenfreude für mich.

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