Studentencake – Europäisches Backen

Es ist Europäische Woche beim „Great British Bake Off“ auf BBC1 (jeweils Mittwochs) und was backe ich genau 2 Stunden vorher ohne davon zu wissen? Ein Studentencake! Wisst ihr überhaupt was das ist? Sofern ich weiss, handelt es sich hier um eine Schweizer Kreation (könnte natürlich auch Deutsch oder Österreichisch sein). Normalerweise wird das Studentencake oder auch Studentenschnitte genannt mit Resten gebacken. Daher auch der Name. Günstig und lecker. Die Studentenschnitte gehört zu meinen liebsten Backwaren und ich kaufe die oft als kleinen Nachtischsnack. Daher musste ich nun einfach eine eigene Kreation ausprobieren.

Das Cake selber ist gar nicht mal so einfach zu backen und ich habe gemerkt, wie einfach meine normalen Cakes sind. Die Sendung „The Great British Bake Off“ ist wirklich eine Inspiration für mich, damit ich mal etwas schwereres ausprobiere. Aber Mary und Paul würden mein Cake wahrscheinlich als unordentlich betiteln. Das ist natürlich nicht ganz falsch, aber da es mein erstes Studentencake war lass ich es durchgehen. 😉

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Aber jetzt lass uns doch mal über das „Bake Off“ reden. Ich war noch nie so aufgeregt und besorgt zur gleichen Zeit. Zwei meiner Favoriten waren in der Eliminierungsrunde und phu… nochmal Glück gehabt, niemand musste gehen. Allerdings mag ich zu diesem Zeitpunkt der Sendung alle Kandidaten. Alle bringen etwas ganz besonderes mit. Ooo und die Schwedische Prinzessinentorte… Hier in Kontinentaleuropa kennt diese fast jeder, ich war echt erstaunt, dass die Briten diese sogut wie gar nicht gekannt haben. Also wenn ihr könnt, unbedingt mal ausprobieren.

Studentencake

  • Portionen: 1
  • Schwierigkeit: Mittel
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Zutaten Mürbeteig:
100g Mehl
40g Zucker
1 Prise Salz
60g Butter, kalt und in Stücken
1 EL Wasser

Zutaten für den Teig:
4 Eigelbe
50g Zucker
1 EL heisses Wasser

4 Eiweisse
1 Prise Saltz
250g helle Butterkekse, fein gemahlen
100g gemahlene Haselnüsse
4 EL Schokoladenpulver
2 EL Kakaopulver
1 TL Zimt

2 EL Aprikosenmarmelade

125g Kuchenglasur

Mürbteig:
1. Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen.
2. Die Butter hinzugeben und zu einer krümeligen Masse verreiben.
3. Wasser beifügen und in einen weichen Teig zusammenfügen (nicht kneten).
4. Den Teig in die mit Backpapier ausgelegte Backform geben und flachdrücken.
5. An einem kühlen Ort für 30 Minuten ruhen lassen.
6. Den Teig mit einer Gabel dicht einstechen.

Für 15 Minuten in der unteren hälfte des Backofens bei 200° backen. Den abgekühlten Teig mit der Aprikosenmarmelade einstreichen.

Teig:
1. Die Eigelbe mit dem Zucker und Wasser mit dem Schwingbessen des Handrührgeräts ca. 5 Minuten rühren bis die Masse schaumig ist.
2. Die Eiweisse mit dem Saz steif schlagen.
3. Die Butterkekse, Haselnuss, Schokoladen- und Kakaopulver und Zimt mischen.
4. Eischnee und Keksmasse abwechslungsweise unter die Eigelbmischung ziehen und sanft darunterziehen,
5. Auf dem Cakeboden verteilen.

Für 35 Minuten bei 200° backen und etwas auskühlen lassen. Die geschmolzene Kuchenglasur auf dem Cake verteilen und abkühlen lassen. Anschliessend aus der Cakeform nehmen.

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Ich war etwas erschrocken, als ich meine Bilder gesehen habe. Es war schon spät am Abend, das Licht war schlecht und am nächsten Tag war das Cake schon weg. Gut das ist nun doch ein riesiges Kompliment. Aber immerhin war es ganz lecker. Ich würde sogar noch eine Schicht Aprikosenmarmelade unter der Kucheglasur vorschlagen.

Nun bringe ich diese Cake zu Angie und ihrem Fiesta Friday. Wie üblich bin ich etwas spat dran, aber das bedeutet, dass ihr die restlichen Cakes von gestern schon verdaut habt und nun Platz für meines habt 🙂 Ich hoffe euch schmeckts.

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