Bananenbrot

Ich bin nicht unbedingt verrückt nach Bananen. Ich meine, für Mangos, Beeren oder Avocados, mache ich glatt mal Luftsprünge. Aber für Bananen? Ich mag Bananen, ehrlich. Und ich esse sie auch oft. Die sind halt so praktisch zum transportieren, füllen den Magen und schmecken anständig. Daher habe ich auch nie an einen anderen Verwendungszweck der Banane – ausser der rohen Form – gedacht.

Aber.. dann habe ich das Bananenbrot entdeckt!

Na ja, ich habe das vor ein paar Jahren auf einer Reise (hier in der Schweiz kennt man Bananenbrot eigentlich nicht) probiert und erinnere mich gedacht zu haben ‚Oh! Das ist eigentlich ganz lecker‘. Aber aus den Augen aus dem Sinn, habe ich das Bananenbrot dann wieder vergessen. Die Jahre flogen vorbei und plötzlich hatte ich einen Food Blog.

Ja, mein Blog hat mir das Bananenbrot wieder näher gebracht. Um genauer zu sein, ihr Lieben da draussen, mit euren tollen Rezepten vom Bananenbrot. Da wusste ich, dass ich es selber ausprobieren muss. Zusätzlich hatte ich noch eine wirklich alte Banane im Früchtekorb, die nun wirklich verarbeitet werden musste (nicht die in den Bildern, sondern eine viel ältere Banane).

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Wie immer ging es dann ab ins Internet, um ein Rezept zu suchen, dass meiner Vorratskammer entsprach. Auf BBC Good Food wurde ich dann bei einem ganz einfachen Rezpet fündig. Ich mag diese Website wirklich sehr. Ich finde immer wonach ich suche, alles ist so toll erklärt und es gibt praktisch immer ein einfaches Rezept. Genau mein Geschmack.

Bananenbrot

  • Portionen: 1 Mini Cakeform (1/4 einer normalen Cakeform)
  • Schwierigkeit: easy
  • Drucken

Zutaten
70g Butter
70g Zucker
1 Ei (verquirlt)
70g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 sehr reife Banane, zerdrückt
20g weisse Schokoladenchips

Anleitung
1. Die Butter und der Zucker mit dem Schwingbesen des Handrührgeräts verrühren, bis die Masse leicht und fluffig ist.
2. Das Ei und Mehl hinzufügen und gut verrühren.
3. Das Backpulver und die Banane hinzugeben und gut mischen.
4. In die vorbereitete Form geben.

Im vorgeheizten Ofen bei ca. 180° für 25 Minuten backen.

Das könnte nun glatt mein letztes ’normales‘ Rezept in diesem Jahr sein. Der Weihnachtsrausch steht vor der Tür (für manche hat dieser bereits begonnen) und mich juckt es ungemein endlich mit dem Weihnachts- und Adventsbacken anzufangen. Ich wette, dass ich mindestens 5 kg diesen Winter zulegen werde. Gut, dass ich soeben dem Fitnesszenter beigetreten bin (Ich musste – wirklich. Seit dem Start meines Blogs sind meine Hosen ungemein eingegangen..). Ich werde auch gleich Vollgas geben. Morgen habe ich eine 2.5 stündige Einstufung meines Fitnesslevels. Oh je. Ich esse besser noch etwas Bananenbrot. Energie und so. Aber keine Angst, sollte ich von der Blogbildfläche verschwinden, sitze ich wahrscheinlich nur in einem Eckchen um meine Atemwege zu beruhigen (oder eher: liege luftschnappend am Boden).

Ich nehme mir besser noch ein wenig Bananenbrot…

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Vom Tiramisu inspirierte Roulade

Wo habe ich denn nur gesteckt?

Gute Frage. Ich bin mir selber nicht sicher.

Aber kennt ihr das, wenn die Zeit immer knapp ist, wenn man dieses und jenes erledigen sollte und die Energie reicht nur für die Hälfte davon? Nun, so ist es mir in den vergangenen Wochen ergangen. Und ich gebe beschämt zu, dass ich meinen Blog und euch in den letzten Wochen etwas vernachlässig habe. Das soll sich nun wieder ändern (aber drückt mir dafür trotzdem die Daumen).

Um zu zeigen wie leid es mir tut, habe ich euch dieses Cake gebacken. Na ja, eigentlich ist es eine Roulade. Ich habe das Rezept von Katerina’s Blog Diethood. Sie machte diese wunderfolle Tiramisu Cake Roll und ich musste diese einfach selber ausprobieren. Aber wer mich kennt weiss, dass ich ein paar Zutaten ausgewechselt und ein ganz anderes Rezept für den Teig benutzt habe.

141111 Tiramisu Swiss Roll Cake

Vom Tiramisu inspirierte Roulade

  • Portionen: 1 roll
  • Schwierigkeit: medium
  • Drucken

Zutaten für den Teig
70g Zucker
3 Eigelbe
1 EL heisses Wasser

3 Eiweisse
1 Prise Salz
2 EL Zucker
70g Mehl

1 TL Kakaopulver
1/2 TL Wasser

Zutaten für den Sirup
1dl Kaffee
2 TL Zucker
1 EL Kaffeelikör

Zutaten für die Füllung
250g Mascarpone
1 Prise Zimt
1/4 TL Kakaopulver
1 EL Kaffeelikör
120ml kalter Doppelrahm

Kakao zum bestreuen

Anleitung für den Teig
1. Rühre den Zucker, Wasser und die Eigelbe mit dem Handmixer (Schwingbesen) ca. 5 Minuten, bis der Teig schaumig ist.
2. In einer anderen Schüssel; schlage die Eiweisse und das Salz steiff. Gib den Zucker hinzu und schlage weiter bis glänzig.
3. Vorsichtig abwechslungsweise das Mehl und der Eischnee unter die Eigelbmischung ziehen.
4. Ca. 3 EL der Mischung in einer Tasse zur Seite stellen.
5. Den restlichen Teig ca. 5mm dick und gleichmässig auf dem Backblech zu einem Rechteck streichen.
6. In der Zwischenzeit den Kakao und das Wasser mit den 3 EL Teig in der Tasse verrühren.
7. Nun die Kakaomischung mit einem Spritzsack auf den Teig geben. Je nach Wunsch dekorieren. Ich habe eine Fonduegabel benutzt um eine schöne Form zu bekommen.

Im vorgeheizten Backhofen bei 220° ca. 6 Minuten backen. Sobald die Backzeit um ist, das Blech aus dem Ofen nehmen und den Teig sofort auf ein frisches Backpapier stürzten. Die Rückseite mit dem alten Backpapier mit einem nassen Tuch durchstreichen, damit löst sich der Teig besser. Nun das alte Backpapier abziehen und den Teig sofort mit dem neuen Backpapier aufrollen und abkühlen lassen.

Anleitung für den Sirup
1. Msche den Kaffee mit dem Zucker.
2. Sobald der Kaffee ausgekühlt ist, gib den Likör hinzu, mische und stell beiseite.

Anleitung für die Füllung
1. Den Mascarpone, Zimt, Kakao und Kaffelikör in eine grosse Schüsselgeben.
2. Verrühren, bis alle Zutaten gut vermisch sind.
3. In einer anderen Schüssel den Rahm steif schlagen.
4. Den geschlagenen Rahm und die Mascarponemischung gut vermischen.
5. Für später zur Seite stellen.

Die Roulade zusammenfügen
1. Das nun abgekühle Cake wieder entrollen.
2. Den Sirup mit einem Pinsel leicht auftragen. Nicht zu fest durchtränken, ansonsten bricht der Teig beim rollen auseinander.
3. Die Füllung auf dem Teig verteilen und dabei einen Rand von ca. 2cm lassen.
4. Das Cake vorsichtig wieder aufrollen.
5. Die Ränder abschneiden und bei Bedarf mit Kakao bestreuen.

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Die Roulade bringe ich nun zum morgigen Fiesta Friday. Ich habe mich schon sooo dannach gesehnt wieder teilnehmen zu können, denn obwohl etwas abwesend, habe ich trotzdem meine Mitblogger verfolgt. Daher bereits heute Happy Friday!