Studentencake – Europäisches Backen

Es ist Europäische Woche beim „Great British Bake Off“ auf BBC1 (jeweils Mittwochs) und was backe ich genau 2 Stunden vorher ohne davon zu wissen? Ein Studentencake! Wisst ihr überhaupt was das ist? Sofern ich weiss, handelt es sich hier um eine Schweizer Kreation (könnte natürlich auch Deutsch oder Österreichisch sein). Normalerweise wird das Studentencake oder auch Studentenschnitte genannt mit Resten gebacken. Daher auch der Name. Günstig und lecker. Die Studentenschnitte gehört zu meinen liebsten Backwaren und ich kaufe die oft als kleinen Nachtischsnack. Daher musste ich nun einfach eine eigene Kreation ausprobieren.

Das Cake selber ist gar nicht mal so einfach zu backen und ich habe gemerkt, wie einfach meine normalen Cakes sind. Die Sendung „The Great British Bake Off“ ist wirklich eine Inspiration für mich, damit ich mal etwas schwereres ausprobiere. Aber Mary und Paul würden mein Cake wahrscheinlich als unordentlich betiteln. Das ist natürlich nicht ganz falsch, aber da es mein erstes Studentencake war lass ich es durchgehen. 😉

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Aber jetzt lass uns doch mal über das „Bake Off“ reden. Ich war noch nie so aufgeregt und besorgt zur gleichen Zeit. Zwei meiner Favoriten waren in der Eliminierungsrunde und phu… nochmal Glück gehabt, niemand musste gehen. Allerdings mag ich zu diesem Zeitpunkt der Sendung alle Kandidaten. Alle bringen etwas ganz besonderes mit. Ooo und die Schwedische Prinzessinentorte… Hier in Kontinentaleuropa kennt diese fast jeder, ich war echt erstaunt, dass die Briten diese sogut wie gar nicht gekannt haben. Also wenn ihr könnt, unbedingt mal ausprobieren.

Studentencake

  • Portionen: 1
  • Zeit: 2h20mins
  • Schwierigkeit: Mittel
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Zutaten Mürbeteig:
100g Mehl
40g Zucker
1 Prise Salz
60g Butter, kalt und in Stücken
1 EL Wasser

Zutaten für den Teig:
4 Eigelbe
50g Zucker
1 EL heisses Wasser

4 Eiweisse
1 Prise Saltz
250g helle Butterkekse, fein gemahlen
100g gemahlene Haselnüsse
4 EL Schokoladenpulver
2 EL Kakaopulver
1 TL Zimt

2 EL Aprikosenmarmelade

125g Kuchenglasur

Mürbteig:
1. Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen.
2. Die Butter hinzugeben und zu einer krümeligen Masse verreiben.
3. Wasser beifügen und in einen weichen Teig zusammenfügen (nicht kneten).
4. Den Teig in die mit Backpapier ausgelegte Backform geben und flachdrücken.
5. An einem kühlen Ort für 30 Minuten ruhen lassen.
6. Den Teig mit einer Gabel dicht einstechen.

Für 15 Minuten in der unteren hälfte des Backofens bei 200° backen. Den abgekühlten Teig mit der Aprikosenmarmelade einstreichen.

Teig:
1. Die Eigelbe mit dem Zucker und Wasser mit dem Schwingbessen des Handrührgeräts ca. 5 Minuten rühren bis die Masse schaumig ist.
2. Die Eiweisse mit dem Saz steif schlagen.
3. Die Butterkekse, Haselnuss, Schokoladen- und Kakaopulver und Zimt mischen.
4. Eischnee und Keksmasse abwechslungsweise unter die Eigelbmischung ziehen und sanft darunterziehen,
5. Auf dem Cakeboden verteilen.

Für 35 Minuten bei 200° backen und etwas auskühlen lassen. Die geschmolzene Kuchenglasur auf dem Cake verteilen und abkühlen lassen. Anschliessend aus der Cakeform nehmen.

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Ich war etwas erschrocken, als ich meine Bilder gesehen habe. Es war schon spät am Abend, das Licht war schlecht und am nächsten Tag war das Cake schon weg. Gut das ist nun doch ein riesiges Kompliment. Aber immerhin war es ganz lecker. Ich würde sogar noch eine Schicht Aprikosenmarmelade unter der Kucheglasur vorschlagen.

Nun bringe ich diese Cake zu Angie und ihrem Fiesta Friday. Wie üblich bin ich etwas spat dran, aber das bedeutet, dass ihr die restlichen Cakes von gestern schon verdaut habt und nun Platz für meines habt 🙂 Ich hoffe euch schmeckts.

Cantucci

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Ich war etwas langsam und faul wenn beim veröffentlichen von neuen Beiträgen in der letzten Zeit. Mein Freund hat seine Koffer gepackt und ist für eine Ausbildung zurück nach Irland für ein Jahr gegangen. Nun finde ich es etwas schwierig Motivation zum kochen und backen für eins zu finden. Aber so langsam kommt die Motivation zurück.

Daher präsentiere ich euch heute mal Cantucci, welche ich vor ein paar Wochen gemacht habe. Cantucci gehören zu meinen liebsten Keksen. Gleich nach den Florentiner. Aber nur knapp dahinter.

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Cantucci

  • Portionen: 25 cookies
  • Zeit: 1h 15mins
  • Schwierigkeit: easy
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Zutaten:
50g Mandeln
2 Eier
100g Zucker
1/2 Orange (nur die Schale)
1 Prise Salz
150g Mehl
25g gemahlene Mandeln
1/8 Teelöffel Backpulver

1. Die Mandeln zum rösten auf einem Blech verteilen und 10 Minuten bei 200° backen.
2. Die Mandeln abkühlen lassen und in Stücke schneiden.
3. Die Eier, Zucker, Orangenschale und Salz ungefähr 3 Minuten mit dem Schwingbesen des Handrührgerätes vermischen.
4. Die gerösteten Mandeln mit dem Mehl und den gemahlenen Mandeln mit den anderen Zutaten vermischen und zu einem weichen Teig formen.
5. Den Teig teilen und zu zwei 3cm dicken Rollen formen.
6. Auf ein Blackblech legen und für ca. 20 Minuten bei 200° backen.
7. Die Rollen aus dem Backofen nehmen und den Backofen auf 180° zurückschalten.
8. In Stücke von ca. 1cm schneiden und wieder für 8 Minuten in den Ofen schieben.
9. Den Ofen abschalten und die Tür mit einer Kelle leicht offen lassen.
10. Noch 15 Minuten im Ofen trocknen.

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Dies war mein erster Versuch Cantucci zu machen. Ich war echt überrascht wie gut diese geworden sind. Cantucci haben es so an sich, dass sie sehr hart sind und diese natürlich auch. Aber nicht ganz so hart wie ich es erwartet habe. Man will sich ja nicht gleich die Zähne herausbeissen. Wobei bei diesen Cantucci wäre es die Mühe schon fast wert.

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Mocca Mousse mit einer Spur von Grappa…

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Mein Bruder und seine Frau haben uns am letzten Wochenende für einen Spielabend besucht.

Yup, wir lieben Spiele. Kartenspiele, Brettspiele, lustige Spiele.. ihr nennt es, wir spielen es!

Zum Abendessen gab es ein Raclette. Kennt Ihr Raclette? Im Prinzip ist es geschnittener Käse mit Schinken, Pilze, Maiskörner oder auch Gemüse in Essig eingelegt, geschmolzen und mit Kartoffeln gegessen. Einfach, aber perfekt für kalte und faule Tage.

Aber weil das Abendessen etwas schwerer war, brauchte ich eine leichte Nachspeise. Also habe ich mich für ein Mousse entschieden. Dieses Rezept habe ich in einem Betty Bossi Buch gefunden. Luftige Sahne mit Mocca-Schokolade und etwas Grappa. Oooo ich mag ja meinen Schnaps nach einem grossen Abendessen und daher war dieses Rezept einfach perfekt.

Das Rezept ist super einfach und leicht und weil meine Schokolade Haselnuss-Krokant drin hatte, gabs noch ein paar Knusperstückchen im Mousse. Ich fand es sehr lecker.

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Mocca Mousse mit einer Spur von Grappa

  • Portionen: 4 Tässchen
  • Zeit: 2h30mins
  • Schwierigkeit: easy
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Zutaten
100g Mocca-Schokolade (meine hatte noch Haselnusskrokant drin, sehr lecker), zerbröckelt
1 Esslöffel Zucker
2 Esslöffel Grappa oder Wasser für die Nicht-Alkoholische Version
1 Esslöffel starker Kaffee
2dl Vollrahm

1. Schokolade, Zucker, Grappa und Kaffe in eine dünnwandige Schüssel geben.
2. Die Schüssel über einem Topf mit siedendem Wasser platzieren.
3. Die Schokolade schmelzen und die restlichen Zutaten glatt rühren.
4. Ca. 15 Minuten auskühlen lassen.
5. Den Rahm nur knapp steif schlagen.
6. Den Rahm mit den restlichen Zutaten vorsichtig vermischen.
7. In 4 Tassen verteilen und für ca. 2 Stunden kühl stellen.

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Schokoladen-Brombeeren Cupcakes mit einem Vanille-Frosting

In der Stadt in der ich lebe gibt es einen Cupcake-Laden und ich wandere immer sabbernd und hungrig daran vorbei. Wie schön die aussehen und das Icing erst.. mmmhhmm.. Aber… die sind ja sooo teuer. Ich könnte mir für ein Cupcake glatt eine kleine Mahlzeit gönnen. Daher kaufe ich mir auch nicht sehr oft eines dieser Cupcakes.

Aber letzten Samstag waren meine Mädels (also Freundinnen nicht Kinder 😉 ) zu Besuch. Daher hatte ich die perfekte Gelegenheit mal selber ein paar Cupcakes zu backen.

Ich weiss eigentlich nicht wieso, aber ich hatte immer einen grossen Respekt Cupcakes selber zu machen. Vielleicht liegt es daran, dass ich sozusagen keine Erfahrung mit dem Spritzsack habe und was an den Cupcakes so verlockend ist, ist doch gerade das Aussehen. Allerdings finde ich Cupcakes mit Fondant ganz schrecklich. Ich kenne keine Person die das Zeug auch tatsächlich isst. Fondant ist nur zum dekorieren gut und dann wandert es in den Abfalleimer. Eigentlich schade. Für mich muss aber alles was auf mein Gebäck kommt, auch gut schmecken..

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Das Rezept habe ich auf Pinterest gefunden. Kennt Ihr Pinterest? Falls nicht, wird es höchste Zeit. Die unglaubliche Vielfalt an Rezepten und Ideen ist unglaublich. Und die Cupcakes hier, sahen einfach toll aus.

Die Erfinderin dieses Rezeptes ist Juicy und das Original kann auf completerecipes.com gefunden werden.

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Nun, die Angelegenheit mit dem Spritzsack ist nicht ganz nach Wunsch gelaufen. Aber ich bin schon fast Stolz, dass es gespritzt aussieht. Ich brauche noch viel Übung, aber jeder fängt klein an.

Als nächstes würde ich liebend gerne Jennie’s Chocolate and Baileys Cupcakes ausprobieren. Ihre Cupcakes sehen einfach immer so toll aus. Schaut euch mal ihren Blog an, sie hat eine Riesenauswahl an Rezepten. Yum, yum.

Blackberry Chocolate Cupcakes wit Vanilla Icing

  • Portionen: 12
  • Zeit: 45mins
  • Schwierigkeit: easy
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Zutaten Cake
60g Kakaopulver
175g Extrafeiner Zucker
175g Butter
120g Mehl
3 Eier
3 Esslöffel Kochwasser
100g Bromberren
1 Teelöffel Backpulver

Zutaten Frosting
250g Puderzucker
250g Butter, weich
1 Teelöffel Vanille Extrakt
2 Esslöffel Milch

Zubereitung für das Cake:
1. Mische das Kakaopulver und Wasser in einer Schüssel bis es glatt ist.
2. Füge die Butter und den Zucker dazu und mische bis alles glatt ist.
3. Füge die Eier, eins nach dem anderen hinzu.
4. Das Mehl und Backpulver sieben und zum Teig hinzufügen.
5. Die Brombeeren vorsichtig unter die Masse mischen.

Zubereitung für das Frosting:
1. Die Butter und den Puderzucker vermischen.
2. Sobald gut vermischt die restlichen Zutaten hinzugeben, glattrühren und auf die Seite stellen bis die Cakes bereit sind.

12 Muffinförmchen vorbereiten und jeweils eine Brombeere hineinlegen. Den Teig in die Förmchen auf die Brombeeren verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 190° ca. 13 Minuten backen. Sobald abgekühlt das Frosting auf die Cupcakes spritzen und allenfalls übriggebliebene Brombeeren darauf verteilen.

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Die Cupcakes waren echt lecker, und wegen dem Frosting habe ich sie im Kühlschrank aufbewahrt und dann waren sie am nächsten Tag noch viel besser. Ich muss zugeben, beim ersten Biss waren die Cupcakes etwas zu süss für meinen Geschmack. Liegt wahrscheinlich daran, dass das Frosting nur aus Süssem besteht. 😉 Aber nach einem Tag hat auch die Süsse etwas nachgelassen und lecker waren sie. Das Originalrezept ist mit Himbeeren, aber ich hatte nur Brombeeren zur Hand weil die zur Zeit noch knapp in Saison sind. Das war eine ganz gute Idee, da die Säure der Brombeere die Süsse des Frosting etwas ausgeglichen hat.

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So, obwohl dies nur ein Spritzsackexperiment war bringe ich die Cupcakes trotzdem zu Angie’s Fiesta Friday. Oh dieses Fest ist so inspirierend und es ist wunderbar all die tollen Gerichte von den anderen Bloggern zu sehen. Ich kann es kaum beschreiben, geht doch auch schnell rüber und überzeugt euch selber davon. Happy Friday und feliz Viernes.

Knoblauch Dip

Wenn du schon seit einer Weile meinen Blog liest, dann weisst du, dass ich ein kleiner Snackaholic bin. Yup. I mag einen kleinen Snack wenn ich abends vor dem Fernseher eine TV-Show schaue. Im Moment ist das 24.

Ja schon klar, 24 ist nicht die Neueste Show. Aber früher hat mich 24 total kalt gelassen und heute bin ich süchtig.

Daher muss ein gutter Snack her.

Das Ding ist jedoch, dass ich mir in den letzten Monaten viel zu viele Chips, Nüsse oder Popcorn reingezogen habe. Man siehts auch. Daher fand ich gestern Abend, dass es Zeit wird gesünder zu Leben. Ich liebe Gemüse und wollte schon immer einen Knoblauch Dip ausprobieren. Also hab ich es einfach mal getestet.

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Ich weiss schon. Viel zu kocheb oder zu backen gibt es mit diesem Snack nicht. Aber es war so lecker, dass ich es einfach mit euch teilen musste.

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Knoblauch Dip

  • Portionen: 2
  • Zeit: 15mins
  • Schwierigkeit: easy
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Zutaten
1 Naturjoghurt (500g)
3-4 Knoblauchzehen, zermalmt
2 Prisen getrocknete Kräutermischung
1 Prise Paprika
Salz und Pfeffer nach belieben

1/2 Gurke, entkernt, geschält und in Stäbe geschnitten
1 Karotte geschält und in Stäbe geschnitten
1 Paprika, entkernt und in Stäbe geschnitten

1. Das Joghurt in eine Schale leeren.
2. Die zermalmten Knoblauchzehen beigeben und gut mischen.
3. Die Kräuter beigeben und nochmals gut mischen.

Auf einem Teller mit den Gemüstestreifen servieren und geniessen.

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Rosmarin, Cherrytomaten und Zwiebelfougasse

Ich habe in der letzten Zeit so viele fantastische Rezepte von der Französischen Fougasse auf dem Internet gesehen.  Zwar habe ich selber noch nie eine Fougasse gegessen, aber das Brot sieht so toll aus. Die elegante Blattform erinnert eher an ein Kunstobjekt als an einen Brottyp. Mir wurde auch gesagt, dass die italienische Focaccia ein Verwandter der Fougasse ist und Focaccia finde ich einfach nur lecker.

Nun wird es also höchste Zeit meine gegenwärtige Freizeit zu einem guten Zweck zu benutzen.

Ofen an und backen.

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Sogar ungebacken sieht die Fougasse lecker aus.

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Rosmarin, Cherrytomaten und Zwiebelfougasse

  • Portionen: Perfekt für zwei
  • Zeit: 1h50mins
  • Schwierigkeit: easy
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Zutaten
250g Weissmehl
3.5g (halbes Päckchen) Hefe
1 Kaffeelöffel Salz
0.5 Kaffeelöffel Zucker
175ml Hand-warmes Wasser
1 Esslöffel Olivenöl
1 Zwiebel, fein gehackt
0.5 Esslöffel Olivenöl
Ein paar Cherrytomaten
Ein paar Rosmarinzweige

1. Mehl mit der Hefe, Salz und Zucker mischen.
2. Wasser und Öl mischen und das Ganze zu einem weichen Teig zusammenfügen.
3. Für ca. 5-10 Minuten kneten, bis der Teig weich und nicht mehr klebrig ist.
4. Die Zwiebel kurz anrösten, bis sie weich sind.
5. Ein paar Rosmarinstängel klein schneiden und zur Zwiebel hinzufügen.
6. Die Hälfte des Rosmarin/Zwiebelmix in den Teig kneten.
7. Den Teig auf ein Backpapier geben und zu einem Blatt formen.
8. Mit einem scharfen Messer in der Mitte längsseitig einschneiden sowie jeweils dreimal an den Seiten.
9. Die Schnitte leicht öffnen.
10. Etwas Wasser auf den Teig pinseln.
11. Die übriggebliebene Zwiebel, Rosmarin und Cherrytomaten auf dem Teig verteilen.
12. Ca. 15 Minuten aufgehen lassen.

Backen im vorgeheizten Ofen bei 220° ca. 20 Minuten bis goldbraun.

Abgesehen vom offensichtlichen Missgeschickt (dass meine Einschnitte wieder zusammengewachsen sind) hat diese Fougasse super geschmeckt. Das Rezept habe ich von der bbcgoodfood Website. Ich habe abgesehen von der Menge bei den Tomaten und dem Rosmarin und dass ich die Zutaten halbiert habe nichts am Rezept geändert. Das nächste Mal würde ich allerdings noch gehackte Oliven, wahrscheinlich schwarze, beifügen. Mit der Zwiebel könnte das super schmecken.

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Die Konsistenz war sehr zufriedenstellend. Ich habe es bis anhin noch nie  geschafft ein tolles Brot (mal abgesehen vom Zopf) zu backen, aber dieses hat mir super geschmeckt. Der Teig war leicht und luftig, ich schreibe dies mal den 5 Minuten extra kneten zu. Meine Tomaten waren etwas zu gross für diese kleine Fougasse, aber ich nehme lieber was mir gerade zur Hand ist als etwas unnötiges zu kaufen.

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Ich denke ich werde diese Fougasse diesen Freitag zum Fiesta Friday bringen. Ich weiss, ich weiss.. es ist noch ein bisschen früh über Freitag zu reden. Wir haben ja schliesslich noch einen Tag voll backen oder essen oder beides vor uns. Aber ich habe mich so über den Erfolg von dieser Fougasse gefreut, dass ich sie umgehend mit euch teilen musste.

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Oh und an unserem Tisch wurde die Fougasse mit Aufschnitt, Alpenkäse und Salsiz gegessen. Für diejenigen die Salsiz nicht kennen, es ist eine Trockenwurst aus dem Graubünden. Etwas feiner als eine Salami, luftgetrocknet und in der Regel mit Schweinefleisch hergestellt. Unsere hat aber auch eine Menge Rindsfleisch drin. Yup, ich mag mein Fleisch.

Schokoladen-Kirschen Würfel

Ich bin wieder daaa!

Eigentlich habe ich euch gar nicht gesagt, dass ich für ein paar Tage abwesend sein werde. Aber ich habe ein paar gemütliche Tage im schönen Graubünden genossen.

So sieht das dort in Flims übrigens aus:

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Genau! Deswegen bin ich jetzt auch entsprechend entspannt. Nicht zuletzt weil wir jeden Morgen eine Spaziergang gemacht haben (ich würde das ja gerne Wanderung nennen, aber davon kann man bei 2-3 Stunden wohl noch nicht sprechen) und anschliessend am Nachmittag im Spa Bereich und im geheizten Pool herumgelungert sind. Geheizter Pool? Jawohl, bei 1081m Höhe ist es nicht gerade 30° und ein geheizter Pool komm da schon mal gelegen. Ich weiss, ich bin verwöhnt. Oooh und habe ich euch schon vom 5-Gang Abendessen erzählt? Ein Träumchen. Ich habe bestimmt mindestens 3Kg zugenommen, aber das nehme ich bei diesem Luxusangebot doch gerne in Kauf.

Nun mal weiter im Text.

Man könnte annehmen, dass ich nach diesen Luxustagen etwas leichtes oder sommerlich frisches auf den Blog zaubern würde. Aber nein, ich habe mich für eine Doppelt-Schokoladige Nachspeise entschieden. Ich hatte schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, daher habe ich kurzerhand Kirschen zerkleinert und in die Cakemischung gegeben. Na ja, nicht extreme gesund, aber immerhin. 🙂

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Es gibt noch einen anderen Grund für dieses Cake als meine Verfressenheit. Und zwar ist Pünktlich zu meiner Rückkehr ins traute Heim Post von Betty Bossi eingetroffen. Meine Quadrolino Form. Yay. Ich hab mich so gefreut.

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Eine von diesem kleinen Formen ergibt 1/4 einer normalen Cakeform. Perfekt für kleine Gesellschaften oder die Nascherei zwischendurch.

So hier sind nun meine kleinen Kalorienbomben:

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Schokoladen-Kirschen Würfel

  • Portionen: 4
  • Zeit: 40mins
  • Schwierigkeit: easy
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Zutaten:
62.5g geschmolzene Butter, ausgekühlt
1 Ei
1.5 Esslöffel Halbrahm
1 Esslöffel starker Kaffee (Espresso), ausgekühlt
62.5g Mehl
1/2 Kaffeelöffel Vanillezucker
62.5g Zucker
30g Schokoladenpulver
1/2 Kaffeelöffel Backpulver
4 Kirschen, zerkleinert
Eine Prise Salz
Ein paar Stücke weisse Schokolade (Ich habe weisse Schokolade mit Haselnusskrokant benutzt)

1. Verrühre Butter, Ei, Halbrahm und Kaffee in einer Schüssel.
2. Gib nun alle Zutaten bis und mit Salz hinzu und gut mische alle Zutaten gut miteinander.
3. Füller die Masse in die vorbereitete Form.
4. Gib die weisse Schokolade auf die Masse und drücke ein wenig nach unten.

Im vorgeheizten Ofen bei 180° ca. 15-20 Minuten in der Ofenmitte backen. In Würfel schneiden und bei Bedarf mit Puderzucker bestreuen.

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Ich muss zugeben, dass ich noch etwas Übung beim schneiden in Würfel brauche. Diese hier sehen eher wie Überbleibsel einer Massenkuchenvernichtung aus. Ah na ja..

So nun gehe ich hinüber zu Angie’s Heimchen für das Fiesta Friday Fest. Ich hoffe ihr seid bereit für meine Kirschen-Schokoladen Würfen, denn diese sind ganz bestimmt nicht sommerlich leicht.

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Fast hätte ich es vergessen. Hier der Beweis das auch der ungekochte Cakemix bei uns zu Hause gut ankommt.  😉 Einen schönen Fiesta Friday wünsche ich!

Very Inspiring Blogger Award

Die wundervolle Sarah von Sarah’s Kitchen hat mich wieder einmal mit einer Blogger Auszeichnung geehrt. Der Very Inspiring Blogger Award. Diese junge Dame ist ein solcher Schatz, sie ist unterstützen, witzig und jetzt hat sie mir auch noch eine Auszeichnung gegeben. Ich blogge ja erst seit Mai und denke mir immerzu das dies oder das noch verbessert warden könnte. Meine Rezepte könnten besser sein oder meine Bilder. Ich sollte mir vielleicht mehr Zeit nehmen, damit alles super aussieht oder ganz einfach dumme Grammatikfehler vermeiden. Ich glaube fast, ich werde immer mein grösster Kritiker sein. Aber jetzt denkt eine meiner Bloggerkolleginnen, dass ich inspirierend bin. Das ist soooo toll. Ich kann es kaum glauben. Aber Sarah würde doch nicht lügen, oder! 😉

Ganz, ganz vielen Dank Sarah, du bist ganz sicher auch sehr inspirierend für mich (eine Schande, dass ich dich nicht zurücknominieren kann).

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Um die Auszeichnung zu akzeptieren gibt es folgende Regeln:

  1. Danke und verlinke die wunderbare Person, die dich nominiert hat.
  2. Führe die Regeln auf und lade ein Bild der Auszeichnung hoch.
  3. Teile sieben Fakten über dich.
  4. Nominiere 15 Blogs und informiere die Blogger über die Nominierung.
  5. Folge den Bloggern die dich nominiert haben.

Als nächstes kommen die sieben Fakten über mich:

1. Ich mag starke Getränke. Einen Schnaps nach dem Abendessen? Jederzeit. Am allerbesten: Ein guter, alter Williams (Birne).
2. Wenn ich mir eine Superpower auswählen könnte, wäre das Unsichtbarkeit. Ooo all die Dinge die ich sehen würde…
3. Ich habe nicht eine unmenge von Freundne, aber die 3 Ladies die mir am nächsten stehen würde ich für kein Geld der Welt austauschen. Möchtet ihr sie treffen?

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Das Bild wurde letzten Juni  bei meinen Geburtstagsdrinks aufgenommen.
4. Mein Lieblingsfilm aller Zeiten ist „As it is in Heaven“, eine schwedische Produktion.
5. Ich lieeebbee Tee. Ich habe eine grosse Box mit mindestens 20 verschiedenen Geschmacksrichtungen in der Küche. Im Moment bin ich dem Twinings Himmbeer und Zitronengeschmack verfallen!
6. Ich bin ein Faultier und Vielfrass gleichermassen. Einen Nachmittag auf dem Sofa? Yup, das bin ich.
7. Du möchtest mich an einer Party oder generell loswerden? Gib mir ein wenig Koriander und weg bin ich.

Ich wusste gar nicht, dass es so viele Fakten über mich gibt. 🙂

Jetzt zu den Nominierungen:

Nochmals ganz vielen Dank für die wunderbare Nominierung.

Ovo-Brownies für den Schweizer Nationalfeiertag

723 Jahre.

So alt wird die Schweiz heute. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag alter Knabe.

Daher dachte ich mir, dass ich für diesen Anlass etwas schweizerisches backen sollte. Aber nach Hefegebäck war mir so gar nicht. Aber für Brownies konnte ich mich sofort begeistern. Danach war mir schon sooo lange. Um die Brownies ein bisschen weniger Amerikanisch (die sind doch von Amerika, oder) und ein bisschen passender für den Schweizer Nationalfeiertag, habe ich kurzerhand die Schokolade mit Ovomaltine ersetzt.

Kennt Ihr Ovomaltine ? Ursprünglich gab es die Ovo nur als heisse Schokolade-ähnliches Getränk. Natürlich mit dem Unterschied, dass Ovomaltine aus Malz Extrakt, Honig, Hefe und Glukosesirup hergestellt wird. Genau. Und seit 1904 war dieses himmlische Getränk dann auch in der Schweiz erhältlich. I glaube man kann die Ovomaltine sogar in England kaufen. Die haben aber kurzerhand den Namen und ein paar Zutaten verändert. Ich glaube das nennt sich dort Ovaltine (oder so).

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Und sobald sich etwas sehr gut verkauft, gibt es dann plötzlich auch Schokolade, Kekse, Eiscreme und Energieriegel aus demselbigen Produkt. Aber gut für mich, daher hatte ich auch die Gelegenheit die Schokolade für meine Brownies zu besorgen. Ich war mir nicht sicher ob die Malzschokolade auch wirklich schmelzen würde, aber da es sich hier nach wie vor um Schokolade handelt, ist sie zum Glück schön krümelig geschmolzen.

I weiss, dass normalerweise Walnüsse in Brownies gehören, aber da mein Vater allergisch ist habe ich die kurzerhand mit Macadamianüssen ersetzt.

Ich sage nur dies: Es passt!

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Ovo-Brownies

  • Portionen: 12
  • Zeit: 40mins
  • Schwierigkeit: easy
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Zutaten:
100g weiche Butter
2 Eier
1 Teelöffel Vanillin Zucker
150g Zucker
200g Ovomaltine Schokolade
200g Mehl
100g Macadamianüsse, gehackt

1. Die Butter rühren bis sich Spitzchen bilden.
2. Die Eier, Zucker und den Vanillinzucker zugeben und gut verrühren
3. Die Schokolade schmelzen und zugeben. Es ist okay wenn die Schokolade noch etwas krümelig ist. Das ist auf das Malz zurückzuführen.
4. Das Mehl hinzusieben und gut mischen.
5. Die gehacken Nüsse zugeben und das ganze auf das vorbereitete Blech geben.

Den Oven auf 200° vorheizen und ca. 15-20 Minuten backen.

Auskühlen und in Quadrate schneiden.

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Wisst ihr eigentlich wieviel Glück wir haben? Nach einer regnerischen Woche (oder auch mehreren, wer zählt schon mit) ist heute die Sonne wieder da. Gerade rechtzeitig für Feuerwerk und Grillabend. Ich glaube ich habe die richtige Entscheidung getroffen meine Brownies zu Angie’s Fiesta Frida zu bringen. Ich habe heute aber auch nocht etwas anderes zu feiern. Ich habe soeben erfahren, dass Angie mein Rezept aus letzter Woche Lunch with the Film Crew gefeatured hat. Ich freue mich soooo sehr darüber. Das ist natürlich noch ein weitere Grund heute Abend eine kleine Rakete in den Himmel zu schiessen.

Ich möchte dem Team von Fiestsa Friday ganz herzlich für diese Ehre danken. Ich freue mich riesig.

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Mini Banoffee Pie’s

Nach dem Desaster mit meinem ersten Banoffee Pie Versuch, habe ich es in der Zwischenzeit noch einmal gewagt. Und dieses Mal ist es gar nicht mal so schlecht gelungen. Es wurde ratzputz alles aufgegessen. Bis auf den letzten Krümel. Schön!

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Das erste Mal habe ich Banoffee in England probiert. Bereits ein paar Tage nach unsere Ankunft. Zu diesem Zeitpunkt fand ich Süsses noch nicht sehr anziehend. Ich hätte jederzeit ein Stück Kuchen gegen einen Sack Chips getauscht. Aber dann kam der Banoffee. Ich habe seither versucht eine ähnliche Süssigkeit in der germanischen Küche zu finden. Aber leider ohne Erfolgt. Fällt euch eine ähnliche Geschmacksbombe ein? Lasst es mich wissen.

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Den Banoffe Pie selber herzustellen ist eingentlich ganz einfach. Man muss nur die Krümelmasse zusammenfügen und den Caramel zubereiten. Wenn wenig Zeit vorhanden ist, kann der Caramel auch in Konservendosen gekauft werden. Die sind überall im Fachhandel erhältlich.

Mini Banoffee Pie's

  • Portionen: 2
  • Zeit: 45mins
  • Schwierigkeit: easy
  • Drucken

Zutaten für den Caramel:
25g Butter
25g feiner Zucker
100g Kondensmilch

Zutaten für den Banoffee Pie:
55g Haferkekse
30g flüssige Butter
1.5 reife Bananen
150ml Doppelrahm

Anleitung für den Caramel:
1. Die Butter und den Zucker bei kleiner Hitze schmelzen.
2. Die Kondensmilch hinzufügen und langsam erhitzen. Regelmässig rühren.
3. Sobald die Masse sich verdickt und nach Caramel riecht vom Herd nehmen und ein wenig auskühlen lassen.

Anleitung für den Banoffee Pie:
1. Die Haferkekse zermahlen und mit der flüssigen in eine Schüssel geben und gut umrühren.
2. Die Masse in die gewünschten Förmchen geben. Gut und gleichmässig andrücken.
3. Die Banane in Scheiben schneiden und auf dem Keksboden verteilen.
4. Den Caramel auf den Bananen verteilen.
5. Anschliessend nochmals Bananen auf dem Caramel verteilen.
6. Ca. 20 Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen.
7. Den Doppelrahm zu Sahne schlagen und auf den Pie’s verteilen.

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Wie ihr seht, sind meine kleinen Küchlein noch in der Form. Leider ist es mir nicht gelungen, diese ohne Bruch aus der Form zu befreien. Daher seid gemahnt, die Masse sehr gut anzudrücken, damit sie auch schön fest wird. Ich habe mir hier leider zu wenig Mühe gegeben.

Das nächste Mal klappt es dann bestimmt!