Kürbisrisotto

Ich erinnere mich kaum an Kürbis in meiner Jugend. Das Einzige was wir ab und zu gegessen haben war Kürbissuppe (und das auch nur im Restaurant). Erst als ich langsam zum Teenager herangewachsen bin, war Kürbis als Nahrungsmittel etwas besser erhältlich und wurde zum In-Gemüse. Das hat wohl mit der Verbreitung von Halloween zu tun. Dieses Fest gibt es hier nämlich noch gar nicht so lange. Daher sehe ich den Kürbis noch heute als eher „exotisches“ Gemüse und ist daher in meiner Küche noch nicht sehr verbreitet.

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Aber seit ich Teil dieser tollen Essensblogger-Gesellschaft bin, habe ich sooo viele tolle Kürbisrezepte gesehen, dass ich auch mitmachen will. Risotto war auch das erste Gericht, dass ich nach meinem Auszug von meinem Elternhaus, einwandfrei kochen konnte. Für mich ist Risotto super einfach und klappt immer. Aber wenn ich mal eine Sauce zaubern sollte.. Oh je, Feuer und Rauch!

Kürbisrisotto

  • Portionen: 2
  • Zeit: 45mins
  • Schwierigkeit: easy
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Zutaten:

150g Risottoreis
500ml Gemüsebouillon
0.5ml Weisswein
50g Kürbis, gewürfelt und gekocht
½ Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gepresst

Parmesan je nach belieben
Salz und Pfeffer nach belieben

1. Die Zwiebel und den Knoblauch bei mittlerer Hitze anbraten.
2. Den Risottoreis nach ein paar Minuten hinzugeben und dünsten bis er glasig ist.
3. Mit dem Weisswein ablöschen und anschliessend bei kleiner Hitze köcheln lassen.
4. Sobald der Wein mehrheitlich absorbiert ist, ein bisschen der Gemüsebouillon hinzugeben. Niemals die ganzen 500ml auf einmal hinzugeben, sondern immer wieder ein bisschen bis dies verdunstet ist.
5. In der Halbzeit den Kürbis hinzugeben.
6. Ihr brauch vielleicht etwas weniger oder mehr Bouillon, je nach Hitze und Kochzeit des Reises. Einfach mehr hinzugeben bis der Reis gekocht und eine cremige Konsitenz hat.

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Focaccia

Wie ich euch in einem früheren Beitrag erzählt habe, sind meine Gedanken seit neuestem bei „Essen für 1“. Und das erste dass mir eingefallen ist war die herrliche Focaccia!

Ihr denkt wahrscheinlich „das ist doch nur Brot und keine Mahlzeit“. Stimmt, aber die Focaccia ist so vielseitig. Man kann ein Sandwich daraus basteln, oder es mit einem kleinen Salat essen. Natürlich könnte ich mich auch in der Kantine zu meinem Banknachbarn hinüberbeugen und meine Focaccia in seine (hoffentlich) hausgemachte Sauce tunken. Die Liste der Möglichkeiten ist lang. Sehr lang. Ich beschloss den ersten Teil meiner Focaccia zum Abendbrot zu verspeisen (das ist normalerweise Käse und Aufschnitt oder ähnliches. Ich wohne schliesslich in der Schweiz) und den Rest zum Mittagessen. Magisch in ein Sandwich verwandelt.

Wenn ich an der Focaccia etwas liebe, dann ist es die Textur. Wenn man den Teig lange genug (aber nicht zu lange) knetet, erhält man im Endprodukt diese wundervollen kleinen Luftlöcher, welche den Teig so leicht machen. Das restliche Olivenöl und die Salzkörner streue ich kurz vor dem Backen über meine Focaccia. Lecker.

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Focaccia

  • Portionen: 1 loaf
  • Zeit: 1h40mins
  • Schwierigkeit: easy
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Ingredients:

250g Mehl
2/3 TL Salz
10g Hefe, zerkrümelt
1,6 dl lauwarmes Wasser
1,5 EL Olivenöl

Olivenöl je nach Geschmack
Rosmarin je nach Geschmack
Salz je nach Geschmack

1. Vermische das Mehl mit dem Salz und der Hefe in einer Schüssel.
2. Füge das Wasser und Olivenöl dazu und verarbeit das Ganz in einen geschmeidigen, weichen Teig.
3. Den Teig zugedeckt bei Raumtemepratur ca. 1 Stunde aufgehen lassen.
4. Den Teig vorsichtig auf ein Backblech geben und sanft in ein ca. 2 cm dicke Form drücken.
5. Ein paar Kreuze mit dem Messer einschneiden.
6. Salz, Rosmarin und das Olivenöl je nach Geschmack auf den Teig streuen.

Ca. 25 Minuten bei 220° im vorgeheizten Ofen backen.

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